The Holocaust and the Neo-Nazi Mythomania
© 1978, The Beate Klarsfeld Foundation
 
 
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Notes pp. 48-49

104. "Richtlinien für das Verhalten der Truppen in Rußland"(June 6,1941):
"1) Der Bolschewismus ist der Todfeind des nationalsozialistischen deutschen Volkes. Dieser zersetzenden Weltanschauung und ihren Trägern gilt Deutschlands Kampf. 2) Dieser Kampf verlangt rücksichtsloses und energisches Durchgreifen gegen bolschewistische Hetzer, Freischärler, Saboteure, Juden und restlose Beseitigung jeden aktiven und passiven Widerstandes."

105. Order of the day of the Army from Generalfeldmarschall von Reichenau, October 10, 1941 (passage on the implacable expiation to be imposed on the Jews in occupied USSR); Jacobsen, p. 223:
"Der Soldat ist im Ostraum nicht nur ein Kämpfer nach den Regeln der Kriegskunst, sondern auch Träger einer unerbittlichen völkischen Idee und der Rächer für alle Bestialitäten, die deutschem uod artverwandtem Volkstum zugefügt wurden. – Deshalb muss der Soldat für die Notwendigkeit der harten, aber gerechten Sühne am jüdischen Untermenschentum volles Verständnis haben. Sie hat den weiteren Zweck, Erhebungen im Rücken der Wehrmacht, die erfahruogsgemäß stets von Juden angezettelt wurden, im Reime zu ersticken. Der Kampf hinter der Front wird noch nicht ernst genug genommen. Immer noch werdeo heimtückische grausame Partisanen und entartete Weiber zu Kriegsgefangenen gemacht, immer noch werden halb uniformierte oder in Zivil gekleidete Heckenschützen und Herumtreiber wie anständige Soldaten behandelt und in Gefangenenlager abgeführt. Ein solches Verhalten der Truppe ist nur noch durch völlige Gedankeonlosigkeit zu erklären. Dann ist es aber für die Vorgesetzten Zeit, den Sinn für den gegenwärtigen Kampf wachzurufen."

106. Memorandum for the dossier on a conference of July 16, 1941, of Hitler with Rosenberg, Lammers, Keitel and Göring (passage on Hitler's determination to absorb the USSR and on the pretext that he put forward as a "justification" for the exterminations in the zones occupied in the East):
"Auf Anordnung des Führers fand heute bei ihm um 15 Uhr eine besprechung mit Reichsleiter Rosenberg, Reichsminister Lammers, Feldmarschall Keitel mit dem Reichsmarschall und mir statt. – Grundsätzlich kommt es also darauf an, den riesenhaften Kuchen handgerecht zu zerlegen, damit wit ihn – erstens beherrschen – zweitens verwalten und – drittens ausbeuten – können. Die Russen haben jetzt den Befehl zum Partisanen Krieg hinter unserer Front gegeben. Dieser Partisanenkrieg hat auch wieder seinen Vorteil: er gibt uns die Möglichkeit auszurotten was sich gegen uns stellt,"

107. Report of December 2, 1941, from an armaments inspector in the Ukraine to General Thomas, chief of the economic department for armaments of the Wehrmacht (passage on the extermination of Jews in the Ukraine):
"Die jüdische Bevölkerung ist im unmittelbaren Anschluß an die Kampfhandlungen zunächst unbehelligt geblieben. Erst Wochen, z.T. Monate spatter wurde eine planmäßige Erschiessung der Juden durch dazu eigens abgestellte Formationen der Ordnungspolizei durchgeführt. Diese Aktion ging im wesentlichen von Osten nach Westen. Sie erfolgte durch öffentliche Hinzuziehung ukrainischer Miliz, vielfach leider auch unter freiwilliger Beteiligung von Wehrmachtsangehörigen. Die Art der Durchführung der Aktionen, die sich auf Männer und Greise, Frauen und Kinderjeden Alters erstreckte, war grauenhaft. Die Aktion ist in der Massenhaftigkeit der Hinrichtungen so gigantisch wie bisher keine in der Sowjetunion vorgenommene gleichartige Maßnahme."
 

   
   

 
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